Heute, am 16. September, ist der „Internationale Tag für die Erhaltung der Ozonschicht“. Denn bereits seit 1987 reglementiert das „Montrealprotokoll“ Stoffe, die sich negativ auf die Ozonschicht auswirken Das Ozon…

Heute, am 16. September, ist der „Internationale Tag für die Erhaltung der Ozonschicht“. Denn bereits seit 1987 reglementiert das „Montrealprotokoll“ Stoffe, die sich negativ auf die Ozonschicht auswirken

Das Ozon in der oberen Atmosphäre schützt das Leben auf der Erde vor kosmischer Strahlung, zuvorderst vor UV-Strahlen. Doch – und das wissen wir seit Mai 1985 – das Ozon ist selbst gefährdet. Hauptsächlich durch industriell produzierte halogenierte Kohlenwasserstoffe.

Ob die Vorschriften zu den halogenierten Treibhausgasen eingehalten werden und welche Ersatzstoffe in welchen Konzentrationen wo emittiert werden, erforschen zum Beispiel das Schweizer Forschungsinstitut „Empa“ und seine Partner im europäischen Projekt SOGE (System for Observation of Halogenated Greenhouse Gases in Europe) auf dem Jungfraujoch in 3.580 Metern Seehöhe.

Ozonloch

Trotz aller Protokolle und Messungen: 2006 erreichte das bekannte Ozonloch über der Antarktis seine größte Ausdehnung. Und heuer erreichte die Ozonschicht über der Arktis alarmierende Werte. Ein Drittel der Ozonschicht über dem nördlichen Pol hatte sich im heurigen Frühjahr bereits aufgelöst – wegen der vorherrschenden Windrichtung auch mit Folgen auch für Mitteleuropa.

Der Schaden durch die seit 20 Jahren verbotenen FCKW ist langfristig. Wissenschaftler erwarten eine Erholung der Ozonschicht erst im Lauf der zweiten Jahrhunderhälfte. Vorausgesetzt, wir Menschen schießen nicht noch weitere, das Ozon zerstörende Substanzen nach.

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