Der kürzlich eröffnete Pop-up Radweg in Wien sorgt für Diskussion. Foto: © MichaelGaida/Pixabay
Der kürzlich eröffnete Pop-up Radweg in Wien sorgt für Diskussion. Foto: © MichaelGaida/Pixabay
Durch den erhöhten Bedarf an Radverkehrsflächen, in Zeiten von Corona, reagiert Wien mit einem temporären Radweg auf der Wiener Praterstraße. Das Projekt sorgt für verschiedene Reaktionen.

Nimmt man alle Radverkehrsanlagearten, wie unter anderem Radwege, Radfahrstreifen und Fahrradstraßen zusammen, kommt man in Wien auf ein Radverkehrsnetz von über 1.400 Kilometer. Seit Kurzem ist dieses Netz ein wenig länger, zumindest auf Zeit. Denn Anfang Mai wurde in Wien ein sogenannter Pop-up Radweg eröffnet. Dabei handelt es sich um eine neue Radspur, die zeitlich begrenzt laut diversen Berichten  zumindest bis Ende August in der aktuellen Form bestehen soll. Sie führt stadtauswärts über die Praterstraße. 

 

Erhöhtes Aufkommen von Radfahrerinnen und Radfahrern

Besonders in diesem Bereich der Stadt sei die Zahl der registrierten Radfahrerinnen und Radfahrer, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, um 66 Prozent gestiegen. Weiterhin bleibt zu bedenken, dass das Abstandhalten selbst im Freien wichtig ist, um das Ansteckungsrisiko auch weiterhin zu minimieren. Daher benötigt man innovative Lösungen, um den öffentlichen Raum so zu nutzen, dass genug Platz für jeden Einzelnen vorhanden ist.

Kilometerlange Radwege auch andernorts neu entstanden

Wien ist dabei keineswegs die einzige Stadt, die auf die veränderten Verkehrsanforderungen in der Coronakrise mit temporären Maßnahmen reagiert. Auch in Berlin sind etwa kilometerlange neue Radwege auf Zeit entstanden.

Quellen: wien.gv.at,orf.at / Foto: © MichaelGaida/Pixabay


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