Will man wissen welche Brennstoffe am meisten schädlichen Kohlenstoff in die Atmosphäre abgeben, reicht es nicht, die Menge an CO2 pro Kilowattstunde produzierter Energie zu vergleichen.

Wenn es um die CO2 Emissionen verschiedener Energieträger geht, hört man öfters das Argument, dass Biomasse nicht zur Rettung des Klimas beitragen kann. Auch bei der Verbrennung von Biomasse, wie Holz oder Pellets, wird ja schließlich CO2 freigesetzt. Bei Biomasse entstehen sogar mehr Kohlendioxidemissionen als bei Kohle, welche ja als großer Umweltbösewicht gilt. Im Grunde stimmt diese Aussage auch, denn bei Kohle entstehen pro erzeugter Kilowattstunden rund 0,36 Kilogramm CO2, bei Torf sind es 0,38 kg und Holz hat mit 0,39 kg den höchsten Wert. Allerdings lassen sich die Zahlen nicht einfach so vergleichen, denn hier wird ein entscheidender Punkt nicht berücksichtigt, der biogene Kohlenstoffkreislauf.

Kohle und andere fossile Brennstoffe sind aus tierischen und pflanzlichen Überresten entstanden, in diesem Prozess wurde Kohlendioxid gebunden. Verbrennt man diese Stoffe nun, wird der Kohlenstoff wieder freigesetzt, der seit Jahrmillionen im Boden gebunden war und somit nicht Teil des aktuellen Kohlenstoffkreislaufs ist. Die Gesamtmenge an Kohlenstoff in der Atmosphäre steigt an.

Bei der Verbrennung von biogenen Brennstoffen, wie Holz, wird Kohlenstoff freigesetzt, der sowieso Teil des biogenen Kohlenstoffkreislaufs ist. Bäume binden beim Wachsen nämlich Kohlenstoff, wird dann das Holz verbrannt, wird dieser Kohlenstoff wieder an die Atmosphäre zurückgegeben. Die Gesamtmenge an CO2 in der Atmosphäre bleibt in diesem Fall die Gleiche. Somit ist das CO2 welches bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen entsteht schädlich, während die Nettoemissionsmenge bei Biomasse gleich Null ist. In folgendem Video wird dieser Prozess anschaulich erklärt:

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