Der Hauptsitz von General Motors im Renaissance Center, dem mit 221 Metern höchsten Gebäude von Detroit, wird bereits mit sauberem Strom versorgt. Fotocredit: © jowest/Pixabay
Der Hauptsitz von General Motors im Renaissance Center, dem mit 221 Metern höchsten Gebäude von Detroit, wird bereits mit sauberem Strom versorgt. Fotocredit: © jowest/Pixabay
General Motors setzt seine selbst gesteckten Ziele noch höher und will bis 2025 alle US-Standorte auf saubere Energien umstellen. Die Erreichung dieses 100-Prozent-Ziels war eigentlich erst für 2030 geplant.

Der global agierende Automobilkonzern General Motors (GM) setzt seit einiger Zeit intensiv auf das Thema „Saubere Energie“. Das Unternehmen beschäftigt rund 155.000 Mitarbeitende auf der ganzen Welt und macht einen Umsatz von 122,5 Milliarden US Dollar jährlich. Einen Teil davon – genauer gesagt 20 Millionen Dollar – gibt der Konzern jedes Jahr für Projekte zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Umsetzung nachhaltiger Stromstrategien aus.

Bereits 2020 wurde das mit 300 Megawatt bisher größte Solarprojekt des Automobilkonzerns in Michigan realisiert. Damit werden bereits jetzt alle General Motors-Standorte im Südosten Michigans einschließlich des globalen Hauptsitzes in Detroit mit erneuerbarer Energie versorgt. Und auch der größte General Motors-Standort in Nordamerika, Spring Hill Manufacturing, soll bis Ende diesen Jahres zur Gänze mit Solarenergie betrieben werden.

General Motors will schneller zum 100-Prozent-Ziel

Nun kündigt GM allerdings an, schon bis 2025 alle Standorte in den USA auf erneuerbare Energie umzustellen. Eigentlich hatte der Konzern 2016 bekannt gegeben, diesen Schritt bis 2050 zu realisieren. 2021 wurde das Ziel bereits auf 2030 vor verschoben und nun soll es noch einmal deutlich schneller gehen.

Dafür hat General Motors in zehn Bundesstaaten Beschaffungsvereinbarungen zum Erwerb von Anlagen für erneuerbare Energien getroffen. Diese Vereinbarungen gehören zu der Vier-Säulen-Strategie, mit der General Motors das Ziel erreichen will, zu 100 Prozent mit sauberer Energie zu agieren.

Zu den vier Säulen gehört erstens die Energieeffizienz. Der Konzern konzentriert sich mit Investitionen in neue Technologien darauf, in den Standorten unmittelbar Strom einzusparen. Die zweite Säule befasst sich mit der direkten Beschaffung von erneuerbarer Energie, etwa durch eigene Projekte vor Ort, aber auch durch nachhaltige Stromabnahmeverträge und grüne Tarife. Die dritte Säule beschäftigt sich mit der Speicherung von Energie. 

Energieversorgung und Speicherexpertise bei General Motors

Da die Sonne nicht immer scheint und der Wind nicht immer weht, braucht es verlässliche Speichermethoden, um die Energieversorgung zu jeder Zeit sicher zu stellen. Für diesen Zweck nutzt General Motors auch sein umfangreiches Fachwissen im Bereich der Batterien und Brennstoffzellen. Der Konzern betreibt beispielsweise seit über zehn Jahren eines der größten und modernste Batterietest-Zentren in Amerika.

Als vierte Säule beschreibt das Unternehmen die Zusammenarbeit mit Politik und Stromversorgern, um die grüne Trendwende voranzutreiben. Im Zuge dieser Vier-Säulen-Strategie geht es dem Konzert darum, die eigenen Auswirkungen auf die Umwelt zu verringern. Die Nutzung erneuerbarer Energiequellen dient allerdings auch dem Ziel, die Emissionen unmittelbar an den Betriebsstätten zu reduzieren. Deshalb liegt der Hauptfokus auf lokalen Lösungen zur Gewinnung von grüner Energie.

Quelle: electrek.co, gm.com / Fotocredit: © jowest/Pixabay 


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