In zwei Wochen ist wieder ein Atommüll-Transport von Frankreich nach Deutschland geplant. Rechtlich gesehen ist mit dem Castor-Transport nach Gorleben alles in Ordnung. Allerdings kritisiert nun die Polizeigewerkschaft das Risiko…

In zwei Wochen ist wieder ein Atommüll-Transport von Frankreich nach Deutschland geplant. Rechtlich gesehen ist mit dem Castor-Transport nach Gorleben alles in Ordnung. Allerdings kritisiert nun die Polizeigewerkschaft das Risiko für begleitende Polizisten.

Die Gewerkschaft der Polizei in Deutschland fordert, den Ende November geplanten Castortransport mit 11 neuen Atommüll-Behältern in das Zwischenlager Gorleben abzusagen. Gewerkschafts-Vorsitzender Bernhard Witthaut bezieht sich bei seiner Forderung auf Bedenken rund um die Messung und Berechnung der Strahlendosen, denen die Beamten auf dem Weg entlang der Bahntrasse ausgesetzt sind.

Zweifel an den offiziellen Strahlenmesswerten konnten bisher nicht verlässlich ausgeräumt werden. Die Gewerkschaft will zunächst Klarheit darüber, welches gesundheitliche Risiko der Transport für die Polizisten (und die Bevölkerung) bedeutet.

Gewerkschafter Witthaut wünscht sich von der Regierung eine Alternative zum umstrittenen Zwischenlager. Für den geplanten Transport müssen wie an jedem der Castor-Termine tausende Polizeibeamte aus ganz Deutschland eingesetzt werden. Sie sichern die Strecke ab und schützen den Transport vor den Demonstranten, die jedesmal die Strecke des Sondertransports blockieren, aber auch vor theoretisch möglichen Terroranschlägen oder Sabotageakten. Die Bahntrasse steht bereits jetzt, und ununterbrochen für die kommenden zwei Wochen, unter Polizeischutz.

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1 Kommentar

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