Wer sich über das ständige Ansteigen des Ölpreises ärgert, kann durch einzelne Maßnahmen zumindest ein bisschen sparen. Wer mit Öl heizt, muss vor allem auf die richtige Lagerung achten: Allerhöchstes…

Wer sich über das ständige Ansteigen des Ölpreises ärgert, kann durch einzelne Maßnahmen zumindest ein bisschen sparen.

Wer mit Öl heizt, muss vor allem auf die richtige Lagerung achten: Allerhöchstes Gebot ist, dass kein Tropfen Öl in die Umwelt und schon gar nicht ins Grundwasser gelangt. Vor dem Kauf einer Ölheizung ist es daher wichtig, sich bei der Gemeinde, der Bezirksvertretung oder der Landesregierung über die Sicherheitsbestimmungen zu informieren.

Verschiedene Arten von Öltanks
Grundsätzlich gilt: Der Öltank kann im Keller angebracht oder auch im Garten aufgestellt werden. Hier muss jedoch beachtet werden, dass der Tank und die Zuleitung keinen Temperaturen unter zwei Grad Celsius ausgesetzt werden dürfen. Andernfalls kann die Heizanlage durch die Entstehung von Parafin gestört werden.

Im Allgemeinen werden Heizöltanks nach ihrem Produktionsmaterial und ihrer Aufstellung unterschieden: Der Kunststoff-Batterietank besteht in den meisten Fällen aus hochmolekularem Polyethylen und wird im Keller, aber auch oberirdisch aufgestellt. Den Stahltank könnte man als das herkömmliche System bezeichnen, er muss nach den jeweiligen Bundesländervorschriften montiert werden. Das Tank-in-Tank-System ist ein Kunststofftank mit feuerfester Umhüllung, er kann im Keller oder oberirdisch aufgestellt werden. Zuletzt der Erdtank: Er ist kugel- oder zylinderförmig und wird zwei bis drei Meter unter der Erde eingebaut.

Quelle: Wenzel Müller (Verein für Konsumenteninformation), „Heizsysteme & Warmwasser. Gut planen – richtig entscheiden“, 2005, Seite 33-38, 107